Skihochtour auf das Bishorn, April 2009
Bericht von Andi, Pascal, Dersu, Camille, Roman
 
Gemütlich wanderten wir am Sonntagmorgen durch das Dörflein von Zinal, um in den ersten Sonnenstrahlen der Morgensonne das „9.44 Uhr-Postauto“ nach Hause zu nehmen.

Eine Après-Skitourenfahrerin hatte uns am Freitagabend davor gewarnt das Bishorn würde am Sonntag von einer Skitourengeherlawine überrollt werden (150 Reservationen in der Hütte).
Weil man sich auf einer JO-Tour ja bekanntlich nicht in unnötige Risiken begehen sollte, (die man nicht verantworten kann), war die Entscheidung bald gefällt: Es musste schnell gehen!
Etwas weiter hinten im Tal schlugen wir unseren komfortablen Biwaksack auf. Den Bauch gefüllt, hielten wir ein kleines Nickerchen und liessen uns 2 Stunden später vom Mondschein wecken.
Nach dem nächtlichen Aufstieg begegneten wir auf der Höhe der Cabane de Tracuit bereits den ersten Skitourenrutschern, weshalb wir uns nochmals für einen langen Powernap unter die Wolldecken der Hütte verkrochen.
Als wir am Nachmittag vom Bishorn (4153m) in die nun überfüllte Hütte zurückkehrten, waren auch wir müde (nach 2400m Höhenmetern Aufstieg).
Ohne Hektik, im Gegensatz zu allen anderen, ass die JO St. Gallen in aller Ruhe das Frühstück. Mit den ersten Sonnenstrahlen nahmen wir die Abfahrt nach Zinal, welche wir in bestem Schnee geniessen konnten, unter die Bretter.